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Impressum/AGB

Impressum/Allgemeine Geschäftsbedingungen/Bildnachweise:

Impressum:

 
Matthias Arnold
Eisenacher Str. 23
16515 Oranienburg
03301 – 576 980 2
0176 – 61656501
post@die-filmprofis.de
 

Allgemeine Geschäftsbedingungen:

Präambel

Der Einzelunternehmer Matthias Arnold, des Weiteren aufgeführt als die Filmprofis Filmproduktion, ist auf dem Gebiet der Medienproduktion tätig. Zweck dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ist es, dem Vertragspartner die Geschäftsbedingungen während des gesamten Zeitraums der Zusammenarbeit bis zum Abschluss des jeweiligen Auftrags zu unterbreiten.

§ 1 Geltungsbereich

Die folgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend: „AGB“) gelten für die geschäftlichen Aktivitäten der Filmprofis Filmproduktion. Besondere Vereinbarungen und Nebenabreden erlangen nur Gültigkeit, wenn sie von autorisierten Mitarbeitern der Filmprofis Filmproduktion schriftlich bestätigt werden. Abweichende AGB des Kunden werden von uns nicht anerkannt, auch wenn wir ihnen im Einzelfall nicht widersprechen. Kunden im Sinne der folgenden AGB sind Unternehmer, also natürliche und juristische Personen oder rechtsfähige Personengesellschaften und Privatpersonen, mit denen in Geschäftsbeziehung getreten wird.

§2 Angebot und Abschluss, Kosten, Abnahmen

(1) Die Auftragserteilung soll schriftlich erfolgen. Bei mündlicher Auftragserteilung gehen Übermittlungsfehler zu Lasten des Kunden. Unsere Angebote sind freibleibend. Liegt eine schriftliche Auftragsbestätigung vor, ergibt sich aus dieser der Auftragsinhalt und -umfang. Wir behalten uns die Annahme eines Auftrages ausdrücklich vor. Ein Vertrag kommt durch schriftliche Zustimmung einer Auftragsbestätigung oder durch tatsächlich erbrachte Leistung der Filmprofis zustande. In diesen Fällen geht der Produktionsumfang mit den erstellten Angeboten einher und ist als Vertragsgegenstand anzusehen.

(2) Für die Produktion belaufen sich die Kosten auf den im Vertrag/Angebot/Auftrag genannten Betrag zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Bei Festlegung eines Minutenpreises berechnet sich der Betrag auf die tatsächliche Lauflänge der abgenommenen Produktion exklusive des technischen Abspanns. Bei der Berechnung der Teilleistungen wird die im Vertrag angegebene voraussichtliche Lauflänge der Produktion zugrunde gelegt. Die Laufzeit gilt als eingehalten, wenn die Schnittkopie nicht mehr als 10% von der vereinbarten Länge abweicht. Im Honorar sind nicht eingeschlossen (falls nicht ausdrücklich aufgelistet):

– Vervielfältigungen

– Fremdsprachenversionen

– Reisekosten (Die Reisen sind im vorhinein mit dem Auftraggeber abzustimmen. Die Reisekosten werden nach den steuerlichen Sätzen abgerechnet.)

– Kurierdienstliche Leistungen dritter

(3) Bei der Abnahme zeitkritischer Aufträge verpflichtet sich der Auftraggeber zur sofortigen Prüfung bzw. zur Erklärung über die eine Abnahme verhindernden Gründe. Im Falle verspäteter Abnahmen, die zu einer verzögerten Fertigstellung führen, sind die Filmprofis von der Verpflichtung zur termingerechten Lieferung befreit. Eine solche verspätete Fertigstellung berechtigt den Kunden nicht zum Rücktritt vom Vertrag. Mehraufwendungen durch verspätete Abnahmen gehen zu Lasten des Kunden.

(4) Vor der vollständigen Bezahlung liegt dem Auftraggeber die Produktion mit dem Wasserzeichen der Filmprofis zur Abnahme vor. Dieses Material darf ausschließlich zur Abnahme verwendet werden.

§3 Rechte

(1) Die Nutzungs- und Verwertungsrechte für die in Auftrag gegebene, fertige Produktion werden ausschließlich dem Auftraggeber, nach vollständiger Bezahlung der vereinbarten Auftragssumme, übertragen. Dies betrifft jedoch nicht das Nutzungsrecht an Kamerakassetten und sonstigen belichteten oder aufgezeichneten Materialien. Die Auswertung und Nutzung von Ideen, textlichen und grafischen Arbeiten, Werken der Fotografie, Filmen usw. sind auf Zweck und Dauer des Auftrages beschränkt, soweit nichts anderes vereinbart ist. Jede andere und weitere Nutzung, zum Beispiel die Verwendung von Ideen im Ausland, der Einsatz der Produktionen in anderen Verwendungszusammenhängen (Internet, CD-Rom usw.) ist zusätzlich zu vereinbaren und zu berechnen.

§4 Haftung

Für den Fall schuldhaft verursachter Verluste oder Beschädigungen von Originalfilmen, Videobändern oder sonstiger Ausgangsmaterialien, die dem Produzenten vom Auftraggeber zur Bearbeitung oder Aufbewahrung übergeben worden sind, wird die Haftung des Produzenten auf die Neulieferung von Rohfilmmaterial oder unbespieltem Bandmaterial in gleicher Länge der beschädigten oder verloren gegangenen Teile beschränkt. In allen anderen Schadensfällen, gleichgültig aus welchem Rechtsgrund oder Tatbestand, haftet der Produzent wie in eigenen Angelegenheiten. In Fällen höherer Gewalt, bei Streiks, Aussperrungen sowie für das Verhalten von Vor- und Zulieferanten haftet der Produzent nicht. Der Erfüllungsanspruch des Auftraggebers wird im Übrigen nicht berührt.

§5 Versicherung

Alle dem Produzenten übergebenen Materialien werden seitens des Produzenten nicht versichert. Es obliegt daher dem Auftraggeber, für einen ausreichenden Versicherungsschutz seines beim Produzenten befindlichen Materials Sorge zu tragen. Bei Überlassen von technischen Gegenständen besitzt die Filmprofis Filmproduktion eine Technikpauschalversicherung mit Deckung für Europa.

§6 Produktabnahme

Nach Beendigung der Produktion findet eine Abnahme statt. Im Rahmen dieser Abnahme werden eventuelle Änderungswünsche des Auftraggebers protokolliert. Diese Änderungen werden vom Auftragnehmer kostenfrei durchgeführt, soweit sie nicht aus den vorher abgenommenen Zwischenstadien ersichtlich waren und soweit diese Änderungen im Vertrag/Angebot/Auftrag vorgesehen sind. Für Änderungen, die durch den Auftraggeber verschuldet wurden, wie zum Beispiel nachträgliche Textänderungen, werden die dem Auftragnehmer entstehenden Kosten zusätzlich berechnet. Die protokollierten Änderungen werden vom Auftragnehmer kurzfristig durchgeführt. Die Änderungen werden vom Auftraggeber in einer weiteren Präsentation abgenommen. Eine weitere Änderung geht zu Lasten des Auftraggebers. Technische Mängelrügen und Beanstandungen müssen unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb von zwei Wochen nach Abnahme der Produktion, schriftlich erfolgen. Bei Produktionen mit kurzfristigeren Zeitspannen kann nach Absprachen mit den Filmprofis eine Abweichung dieser Zeitvorgaben stattfinden.Der Auftraggeber ist verpflichtet, auf Verlangen des Produzenten die beanstandeten Gegenstände ihm oder einem Dritten unverzüglich zur Prüfung zu übersenden. Bei rechtzeitigen und messtechnisch berechtigten Mängelrügen ist der Produzent nur verpflichtet, die Mängel zu beseitigen, soweit ihm das im Rahmen seines Betriebes technisch möglich ist. Bei Fehlschlagen der Nachbesserung hat der Auftraggeber das Recht auf Herabsetzung der Vergütung. Die Höhe ist mit dem Auftragnehmer zu vereinbaren.

§7 Pflichten des Auftraggebers

(1) Der Auftraggeber ist verpflichtet, das Produktionsziel mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln zu unterstützen. Er benennt schriftlich einen für diese Produktion zuständigen und verantwortlichen Mitarbeiter. Dieser Mitarbeiter ist ausdrücklich autorisiert, in folgenden Fällen rechtswirksame Erklärungen abzugeben:

Auftragsannahme/-bestätigung, Produktionserweiterungen, Änderung des Produktionszieles, Terminfindung/ – änderung, Inhalt, Look, Abnahme des Produktes, Änderungen des Produktionsumfanges und die jeweils daraus resultierenden Zusatzkosten.

(2) Der Auftraggeber ist zudem für die zeit- und sachgerechte Beistellung von allen Leistungen und  Pflichten, die der Auftraggeber im Zusammenhang mit der Produktion übernommen hat, verantwortlich.

(3) Bei dokumentarischen, drehbegleitenden Filmproduktionen (Making-Ofs, Behind the scenes), liegt es im Aufgabenbereich des Auftraggebers, die Einverständniserklärung aller im Film erkennbarer Personen einzuholen.

§8 Lieferzeiten und Termine

Alle vom Produzenten angegebenen Lieferzeiten oder Termine sind keine Fixtermine, werden aber bestmöglich eingehalten. In Fällen höherer Gewalt, Nichtbelieferung durch Lieferanten, Betriebs- oder Verkehrsstörungen sowie Streiks verschieben bzw. verlängern sich vereinbarte Termine und Lieferzeiten um die Dauer derartiger Ereignisse.

§9 Versand

Versendungen erfolgen auf Kosten und Gefahr des Auftraggebers. Die Gefahr geht mit dem Zeitpunkt der Übergabe an die mit dem Transport beauftragte Person/Firma auf den Auftraggeber über.

 §10 Zahlungen

(1)   Für die Zahlung des Auftrages soll eine budget- und produktionsumfangsabhängige Methode gefunden werden. Es gilt, soweit nicht anders vereinbart, folgende Zahlungsweise: Voller Betrag nach Abnahme durch den Auftraggeber. Zugrunde liegt der Gesamtbetrag aus Vertrag/Angebot/Auftrag nebst Mehrwertsteuer. Alle Rechte des Materials liegen bis zur vollständigen Bezahlung bei den Filmprofis. Der Auftraggeber darf nur mit rechtskräftig festgestellten Ansprüchen aufrechnen und nur wegen Ansprüchen aus demselben Vertrag Zurückbehaltungsrechte geltend machen. Bei Zahlungsverzug hat der Auftraggeber Verzugszinsen in Höhe von 5% über Bundesbankdiskont zu zahlen, es sei denn, es wird ein höherer oder niedrigerer Verzugsschaden nachgewiesen. Bei Zahlungsverzug, wesentlicher Vermögensverschlechterung, Zahlungseinstellung oder Eröffnung des Konkurs- oder Vergleichsverfahrens des Auftraggebers ist der Produzent zum sofortigen Rücktritt von allen mit dem Auftraggeber bestehenden Verträgen berechtigt.

(2)  Wenn nichts anderes schriftlich vereinbart wurde, werden die Produktionskosten in drei Teilzahlungen beglichen. Je Produktionsstand (Pre-, Produktion und Postproduktion) werden 1/3 des Gesamtbudgets fällig.

 

§ 11 Konventionsstrafe

(1)    In der Auftragsbestätigung wird ein Produktionszeitrahmen benannt und von beiden Vertragsparteien anerkannt.

(2)    Ausgenommen sind wetter- oder umweltbedingte Verzögerungen.

(3)    Sollte es zu Verzögerungen der Produktion kommen, müssen diese schriftlich dargelegt werden.

(4)    Eine Konventionsstrafe wird fällig, wenn nach Vertragsabschluss der Auftraggeber die Produktion der Filmprofis mutmaßlich blockiert und/oder eine Realisierung des Auftrages über die Maßen hinauszögert oder verweigert.

(5)    Die Konventionsstrafe bei vertraglicher Nichteinhaltung oder Kündigung belaufen sich auf mindestens 50% des Gesamtbudgets. Sollten die Arbeiten an der Produktion schon weiter fortgeschritten sein, kann es zu einer Erhöhung der Konventionsstrafe kommen.

§ 12 Sonstige Vereinbarungen

(1) Der Auftraggeber trägt, sofern nicht anders vereinbart wird, für alle Aufträge an Dritte, die der Produzent im Zusammenhang mit seinem Auftrag erteilt, das Delkredere. Derartige Aufträge sind mit dem Auftraggeber im Vorhinein abzustimmen. Der Produzent ist berechtigt, den Auftraggeber in seiner Kundenliste zu führen und als Referenz anzugeben. Der Produzent verpflichtet sich, jederzeit, spätestens jedoch nach Beendigung seiner Produktionstätigkeit, das ihm vom Auftraggeber anvertraute Eigentum einschließlich eventueller Abschriften und Auszüge herauszugeben. Beide Partner vereinbaren zeitlich unbegrenzt Stillschweigen über die während der gemeinsamen Dreharbeiten bekannt gewordenen firmeninternen Dinge zu bewahren. Der Produktion wird an geeigneter Stelle folgender Urheberhinweis angefügt: “Eine Produktion der Filmprofis” sowie das Filmprofis Firmenlogo.

(2) Die Filmprofis Filmproduktion behält sich das Recht vor, nach Veröffentlichung des Werkes durch den Auftraggeber oder nach ausdrücklicher Genehmigung das Video zu eigenen Zwecken (bspw. zu Werbezwecken auf der Homepage, Showreels etc.) zu veröffentlichen.

(3) Alle per e-Mail getroffenen Absprachen gelten als schriftlich dargelegt, insofern der Empfang der Mails gesichert und bestätigt wird.

(4) Die AGB`s gelten nach der Unterschrift der Auftragsbestätigung als gelesen und akzeptiert.

§13 Gerichtsstand

Der Gerichtsstand ist Oranienburg. Ich erkläre mich mit den oben aufgeführten Geschäftsbedingungen einverstanden und erteile den Filmprofis den nach Angebot kalkulierten Auftrag.

Bildnachweise / Copyright:

Jacqueline Boy / Kinderschutzengel
Matthias Arnold / die Filmprofis; Heinrich Janzen / creativity4dream
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